Art Marathon 2018 Dok.12

Art Marathon 2018

START 11.01.2018

Die Aufwärmphase ist vorbei, der Kunstmarathon kann starten.
Die Reihenfolge der Filme/Dokumentation werden vom Geburtsjahr des Künstlers bestimmt. Das ist das einzige Kriterium dieses Marathons, keine Nationalität, keine Stilrichtung. Jeder Künstler/in wird in die Zeit geboren und wird von der Zeit geprägt.

Hier die Startliste (Dies ist keine persönliche Reverenz sondern die Erhältlichkeit der Dok. /Filme)

Rodin 1840 – 1917  08.02.-14.02 Rodin    
Claude Monet 1840 – 1926  15.02.-21.02 I Claude Monet
Pierre Renoir 1841 – 1919  22.02.-28.02. Renoir  
Gauguin 1842 – 1903  01.03.-07.03. Voyages A Tahiti
Ferdinand Hodler 1853 – 1918  08.03.-14.03. Das Herz ist mein Auge
Vincent Van Gogh 1853 – 1890 15.03.-21.03 Ein Leben in Leidenschaft
Giovanni Segantini 1858 – 1899  22.03.-28.03. Magie des Lichts
Gustav Klimt 1862 – 1918  29.03.-04.04.     Klimt     
Paula Modersohn-Becker 1876-1907  05.04.-11.04. Paula
Pablo Picasso 1881-1973 12.04.-18.04 Pablo Picasso - Le Mystere Picasso
Edward Hopper 1882- 1967 19.04.-25.04 Shirley - Visionen der Realität
Egon Schiele 1890-1918  26.04.-02.05. Tod und Mädchen
Rodin

Rodin

START 08.02.2018

Originaltitel:

Rodin

Regie:

Jacques Doillon

Cast:

Vincent Lindon, Izia Higelin, Séverine Caneele, Edward Akrout, Olivia Baes, Magdalena Malina

Alterfreigabe 12J, 12.00 F/d, Saal 2
 Auguste Rodin (Vincent Lindon) ist ein Mann des Volkes, ein Autodidakt - und ein begnadeter Bildhauer, der grösste seiner Zeit. Mit 42 Jahren lernt er die junge Camille Claudel (Izïa Higelin) kennen, die begierig darauf ist, die Assistentin des grossen Künstlers zu werden. Sehr bald erkennt Rodin sie als seinen begabtesten Schüler an und betrachtet sie auf künstlerischer Ebene als gleichwertig. Und auch im Privaten gehen die beiden eine Liaison ein, die jedoch unstet verläuft und Camille am Ende zermürben wird...

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Renoir

Renoir

START 22.02.2018

Originaltitel:

Renoir

Regie:

Gilles Bourdos

Cast:

Michel Bouqet, Vincent Rottiers, Christa Theret

Alterfreigabe 12J, 12.00 E/d, Saal 2
Der an Alterskrankheiten und am Verlust seiner Frau leidende Maler Auguste Renoir (Michel Bouguet) lebt an der Côte d'Azur im Jahre 1915. Zusammen mit seinem Sohn Jean (Vincent Rottiers) lebt er ein unaufgeregtes und zurück gezogenes Leben. Die Malerei ist nach wie vor seine grosse Leidenschaft. Plötzlich betritt die junge Frau Andree (Christa Theret) das Leben des Malers um für ihn Modell zu stehen und erweckt ganz neue Energien. Motiviert und beschwingt beginnt er zu malen und dabei aufzublühen. Andree kann schnell sein Herz gewinnen. Auch der im Krieg verwundete Jean, der in einem Kampf fast sein Bein verlor, bekommt durch Andree neuen Lebensmut. Mit ihr kann er vor allem seine Leidenschaft für das Kino teilen und die schwere Last die durch den Erfolg seines Vaters auf seinen Schultern liegt, ist fast vergessen. Er beginnt zu sich selbst zu finden und aus dem Schatten seines Vaters herauszutreten.

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Gauguin - Voyage De Tahiti

Gauguin - Voyage De Tahiti

START 01.03.2018

Originaltitel:

Gauguin - Voyage De Tahiti

Regie:

Edouard Deluc

Cast:

Vincent Cassel, Tuhei Adams, Malik Zidi, Pua-Tai Hikutini ,Pernille Bergendorff, Marc Barbé

Alterfreigabe 12J, 12.00 F/d, Saal 2
1891 bricht Paul Gauguin auf in die Südseeinsel. In der Wildnis Tahitis sucht er als freier Mann eine neue Richtung in seiner Malerei - weitab von den moralischen, politischen und ästhetischen Wertvorstellungen Europas. Er trotzt Einsamkeit, Armut, Krankheit.. und begegnet Tehura, die seine Frau wird und Inspiration für einige seiner berühmtesten Bilder. Vincent Cassel in der Titelrolle des von seinen Zeitgenossen verkannten Künstlergenies.

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Ferdinand Hodler - Das Herz ist mein Auge

Ferdinand Hodler - Das Herz ist mein Auge

START 08.03.2018

Originaltitel:

Ferdinand Hodler - Das Herz ist mein Auge

Regie:

Heinz Bütler

Cast:

Doc, Peter Bichsel, Jura Brüschwiler, Rudolf Schindler, Harald Szeemann

Alterfreigabe 12J, 12.00 D, Saal 2
Wahrnehmung und Einschätzung des Werks von Ferdinand Hodler (1853-1918) waren immer auch durch Klischees und einzelne Werke mit Ikonen-Status (Tell, Holzfäller, «Hodlerbäumchen») geprägt, die Hodler nicht nur den zweifelhaften Ruhm eines «Nationalmalers» einbrachten, sondern auch dem unvoreingenommenen Blick auf Spannweite und Rang seines Oeuvre im Wege standen. Der Dokumentartfilm «Ferdinand Hodler - Das Herz ist mein Auge» sucht den offenen Blick auf die grossen Themen Ferdinand Hodlers: Mensch, Natur, Liebe und Tod. Er ist eine Annäherung an Ferdinand Hodlers Werk und Person, eine Einladung zum Schauen und Staunen, die auch Einblick gibt in Hodlers wenig bekanntes prozesshaftes Denken und Arbeiten von der Themenfindung, den Skizzen und Zeichnungen bis zur letzten Ausformung eines Themas in den Gemälden.

 Loving Vincent

Loving Vincent

START 15.03.2018

Originaltitel:

Loving Vincent

Regie:

Dorota Kobiela

Cast:

Douglas Booth, Jerome Flynn, Josh Burdett, Holly Earl, Robin Hodges Chris O'Dowd

Alterfreigabe 12J, 12.00 E/d, Saal 2
Ein Jahr nach dem Tod Vincent van Goghs taucht plötzlich ein Brief des Künstlers an dessen Bruder Theo auf. Der junge Armand Roulin erhält den Auftrag, den Brief auszuhändigen. Zunächst widerwillig macht er sich auf den Weg, doch je mehr er über Vincent erfährt, desto faszinierender erscheint ihm der Maler, der zeit seines Lebens auf Unverständnis und Ablehnung stiess. War es am Ende gar kein Selbstmord? Entschlossen begibt sich Armand auf die Suche nach der Wahrheit.

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Giovanni Segantini - Magie des Lichts

Giovanni Segantini - Magie des Lichts

START 22.03.2018

Originaltitel:

Giovanni Segantini - Magie des Lichts

Regie:

Christian Labhart

Cast:

Documentary (Voices DE: Bruno Ganz Mona Petri) (Voices FR: Jean-Luc Bideau Marthe Keller)

Alterfreigabe 12J, 12.00 D, Saal 2
Giovanni Segantini - Kunstmaler, Anarchist, Aussteiger, Sans Papiers. Er schuf meist unter freiem Himmel monumentale Werke, in denen oft einfache Menschen, den Blick nach unten gerichtet, in der idealisierten Natur einer Hochgebirgslandschaft eingebettet sind. Im Lauf seines Lebens stieg er auf der Suche nach mehr Licht immer höher hinauf. 41-jährig starb er 1899 im Engadin unter dramatischen Umständen in einer Alphütte auf 2700m. Ein emotionaler Blick in die Abgründe einer zutiefst verletzten Seele und auf das Werk eines genialen Künstlers, dessen internationale Erfolge erst kurz vor seinem allzu frühen Tod einsetzten. Ein stiller, meditativer Film, eine Antithese zum Lärm der Welt und zum Mainstream des Konsums - eine Hommage an Giovanni Segantini.

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Paula Becker

Paula

START 05.04.2018

Originaltitel:

Paula

Regie:

Christian Schwochow

Cast:

Stanley Weber, Carla Juri

Alterfreigabe 12J, 11.45 D, Saal 2
Die quirlige Paula Becker will Malerin werden - eine inakzeptable Idee für eine Frau im ausgehenden 19. Jahrhundert. Doch Paula geht ihren eigenen Weg. In der Künstlerkolonie Worpswede in Norddeutschland schliesst sie Freundschaft mit der Künstlerin Clara Westhoff und dem Dichter Rainer Maria Rilke. In Otto Modersohn sieht Paula einen kreativen Seelenverwandten: Ihre gemeinsame Leidenschaft für die Malerei wird zur grossen Liebe und sie führen eine Ehe fernab von gängigen Mustern. Nach fünf Jahren Häuslichkeit reist Paula aber allein ins weltoffene Paris, wo sie gegen alle Widerstände die von ihr so lang ersehnte künstlerische und persönliche Selbstverwirklichung ausleben kann. In «Paula» erzählt Christian Schwochow von der hochbegabten Künstlerin und radikal modernen Frau Paula Modersohn-Becker, die heute als eine der bedeutendsten Kunstschaffenden des frühen Expressionismus gilt. In der Hauptrolle glänzt die mit «Feuchtgebiete» bekannt gewordene, talentierte Carla Juri, in den herausragend besetzten Nebenrollen überzeugt unter anderen Joel Basman. Voller Sinnlichkeit, mit zartem Humor und spielerischer Leichtigkeit ist «Paula» auch die Geschichte einer grossen, leidenschaftlichen Liebe. Die Konflikte, an denen die Liebenden zu scheitern drohen, haben heute - ein Jahrhundert später - nichts an Aktualität verloren.

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Le Mystere Picasso

Le Mystere Picasso

START 12.04.2018

Originaltitel:

Le Mystere Picasso

Regie:

Georges Henry-Clouzot

Cast:

Doc

Alterfreigabe E16, 12.00 D, Saal 2

In Clouzots Film kommt der Zuschauer der Arbeitsweise Picassos tatsächlich sehr nahe, doch recht schnell wird deutlich, dass der Eindruck einer unmittelbaren Teilhabe trügt. Schon die mediale (filmische) Vermittlungsebene steht zwischen der Arbeit mit Stift und Farbe und dem gefilterten Bild, das der Beobachter durch das Kameraauge präsentiert bekommt. So deutlich sie ihm auch die Bildfindung vor Augen führt, so mysteriös bleiben die intellektuellen Voraussetzungen von Picassos Arbeit, seine Vorbilder und Ziele. Laut Brian O’Doherty erscheint es daher nur allzu passend, dass Clouzot den Titel Le Mystère Picasso gewählt hat, denn sein Film liefert eher „ein Bild, das den Mythos von einem Künstler malt.“

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Shirley - Visionen der Realität

Shirley - Visionen der Realität

START 19.04.2018

Originaltitel:

Shirley - Visionen der Realität

Regie:

Gustav Deutsch

Cast:

Stephanie Cumming, Christoph Bach, Florentin Groll, Elfriede Irrall, Tom Hanslmeier

Alterfreigabe 12J, 12.00 D, Kinosaal 2
Der Film ist ein unfassbares Ereignis: Gustav Deutsch hat 13 Bilder des Malers Edward Hopper detailversessen und originalgetreu in einem Filmstudio als Kulissen nachgebaut. In diesen Bildern erzählt er die Geschichte von Shirley, einer jungen Frau im Amerika der 30er- bis 50er-Jahre. Shirley ist eine Frau, die in ihrem beruflichen und gesellschaftspolitischen Engagement den Lauf der Geschichte mitbestimmen möchte. Eine Frau, die die Wirklichkeit nie als Gegebenheit ansieht, sondern als gemacht und veränderbar – eine attraktive, charismatische, engagierte, emanzipierte Frau… In der Verbindung dieser Geschichte mit den Bildern und der Sichtweise Edward Hoppers ist ein ungewöhnliches Kunstwerk entstanden. Die Bilder des Malers sind selbst durch das Kino und den voyeuristischen Blick auf die Realität geprägt. In »Shirley« werden diese Bilder nun zu Handlungsorten eines Spielfilms, der dem Zuschauer eine eigene Geschichte erzählt und ermöglichen durch die gestochen scharfe digitale Projektion einen ganz neuen Blick auf, oder vielleicht besser, in das Werk Edward Hoppers.

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